Meine Lieben,
Offenbar wurde mein Blog vom Flughafen in Sydney nicht veroeffentlicht, hoffen wir es laeuft jetzt besser. Ich sitze in Nouméa; wo momentan eine Temperqtur von etwa 35° und eine gefuehlte Luftfeuchtigkeit von 1`000 000 % herrscht. Nach der langen Reise kqmen wir erschoepft in Nouméa an und wurden sogleich herzlich in Empfang genommen. Jenny und Edouard, bei denen ich lebe, sind ungemein liebenswuerdige Menschen, die die Gastfreundschaft hoch schaetzen. Wir wurden aufgenommen wie Familienmitglieder und und wird jeder Wunsch erfuellt. So wird einem die Distanz zu seinen Lieben erleichtert und der Kulturschock leichter verarbeitet.
Die Eindruecke, die ich in der kurzen Zeit sammeln konnte, in welcher ich nun hier bin sind unbezahlbar. Ich habe schon jetzt eine Unzahl grossartiger Menschen getroffen, deren Freundlichkeit und Offenheit mich tief beruehrt. Es wird einem wo immer moeglich geholfen und die Fanilienbande sind sehr stark. Bislang ist es uns noch nicht gelungen, einen Stammbaum, oder gar ein Soziogramm aller Personen zu erstellen, welche wir getroffen haben, doch dafuer ist ja noch Zeit.
Heute habe ich Geld ausgegeben wie ein Weltmeister: zunaechst fuer die Flugtickets zu den Inseln Tiga und Lifou, auf welchen ich die kommenden 2 Wochen ab dem 12. verbringen werde, danach fuer Buecher zu meinem Thema, welche ich in Europa nicht kaufen konnte.
Zu den Eindruecken gehoert natuerlich auch das Essen und ich kann Euch sagen: es schmeckt grossartig. Yams, Suesskartoffeln, Reis und Salat, dazu Huehnchen, Schwein und Fisch. Gestern beispielsweise habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gebratenen Thunfisch frisch aus dem Pazifik gegessen: herrlich ;-)
Bevor ich fuer heute schliesse, muss ich aber auch noch erwaehnen, was mich hier zutiefst bedrueckt hat: der latente Rassismus, welchen man hier ueberall antrifft. Caldoches und Kanak erinnern an Buren und Schwarze in Suedafrika zu Zeiten der Apartheid. Umso eindruecklicher ist das Ganze, wenn man wie ich in einem gemischten Quartier (rivière salée) in einer Kanak-Familie lebt...
Doch genug fuer heute, sonst bin ich gleich pleite. Das Preisniveau hier ist fast hoeher als in der Schweiz. Entschuldigt meine holprige Ausdrucksweise, doch die Tastatur hier ist furchtbar.
Ich hoffe es geht Euch allen gut und ihr habt mich noch nicht vergessen.
mit lieben Gruess und à bientôt,
Euer Christian
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